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	<title>Konstantin Kleine</title>
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		<title>Eine kleine Einführung in den libanesischen Straßenverkehr</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 16:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Kleine</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem das Autofahren im Libanon mit dem, was man in mitteleuropäischen Städten unter dem Terminus Autofahren versteht, wenig gemein hat, möchte ich für den geneigten Leser eine kurze Einführung in den libanesischen Straßenverkehr geben.


Der Führerschein
Für eine aktive Teilnahme unabdingbare Voraussetzung ist der Besitz eines Führerscheins. Klingt schlimm, ist es aber garnicht. Ein Führerschein ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das Autofahren im Libanon mit dem, was man in mitteleuropäischen Städten unter dem Terminus Autofahren versteht, wenig gemein hat, möchte ich für den geneigten Leser eine kurze Einführung in den libanesischen Straßenverkehr geben.</p>
<p><img class="alignnone" title="Auto1" src="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=20240&amp;g2_serialNumber=1" alt="" width="425" height="640" /></p>
<p><span id="more-72"></span></p>
<p><strong>Der Führerschein</strong></p>
<p><strong></strong>Für eine aktive Teilnahme unabdingbare Voraussetzung ist der Besitz eines Führerscheins. Klingt schlimm, ist es aber garnicht. Ein Führerschein ist ein Stück Papier, das man bekommt, wenn man jemanden 7000LL (ungefähr 4 Euro) dafür bezahlt hat, einen Therorietest für einen zu schreiben &amp; zu bestehen und erfolgreich demonstriert hat, das man in der Lage ist, den Motor eines Autos zu starten und das Fahrzeug etwa 10 Meter vorwärts zu bewegen. Da es genau einen Fragebogen für diesen Test gibt, erscheinen mit 7000LL fast etwas viel für den professionellen Testvertreter. Darüber hinaus ist es ratsam, sich von einem erfahreneren Verwandten in die hohe Kunst des Schaltens einweisen zu lassen, wenn man sich nicht gleich ein Automatikfahrzeug beschafft (mehr zum Fahrzeug unter -&gt; Auto).</p>
<p><strong>Die Hupe</strong></p>
<p><strong></strong>Das wichtigste Teil eines Fahrzeuges ist die Hupe. Diese kann man unter anderem benutzen, um andere Autofahrer, Passanten oder Bewohner von nahestehenden Häusern zu grüßen, dem Unmut über die langsame Fahrweise des vorausfahrendem Fahrzeugs Ausdruck verleihen, an Kreuzungen die Vorfahrtsregeln klären (wer lauter hupt, hat Vorfahrt), im Dunklen auf die eigene Anwesenheit hinweisen wenn es für eine ausreichende Beleuchtung nicht mehr gereicht hat, Fußgänger davor warnen, die Fahrbahn zu betreten, die Aufmerksamkeit hübscher Passanten auf sich ziehen, potentiellen Fahrgästen die eigenen Dienste als Taxi- oder Busfahrer anzudienen (siehe auch -&gt; Taxi) oder um sich die Langeweile zu vertreiben. Da immer irgendwer hupt, leidet allerdings die Effektivität der Hupe bei der Erfüllung dieser Aufgaben.</p>
<p><strong>Das Auto</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal; ">Das Auto ist idealerweise ein Mercedes. S-Klasse. Sonst so groß wie möglich. Möchte man etwas außergewöhnliches, geht ein 5er BMW. Oder Maserati. Ferrari hat einen Laden in der Innenstadt. Groß im kommen ist gerade Infiniti. Nach Auswertung meiner persönlichen Pannenstatistik würde ich allerdings von der Wahl eines Range Rovers der neuesten Generation abraten, deren Kühler vertragen die Hitze nicht. Kein Wunder, das das englische Empire so geschrumpft ist. Alte VW T1 gibt es noch eine ganze Menge, die gelten aber als uncool.</span></strong></p>
<p>Lediglich sekundär ist die Funktionsfähigkeit des Autos, Grundregel: es wird gefahren, solange es noch irgendwie fährt und hupt (und ein Mercedes ist). Über Details wie fehlende Scheinwerfer, Stoßstangen und Motorhauben wird dabei großzügig hinweggesehen. Nachdem Sicherheitsgurte sowieso uncool bis nichtvorhanden sind, kann man die Kapazität der Fahrzeuge auch voll ausnutzen, eine Mercedeslimousine fasst doch locker 7 &#8211; 8 Personen, ein Hyundai Minivan als Schulbus gut 20 Kinder.</p>
<p><strong>Die Straßennutzung</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone" title="Auto2" src="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=20241&amp;g2_serialNumber=1" alt="" width="500" height="332" /></strong></p>
<p>Eigentlich gilt im Libanon das Rechtsfahrgebot. Eigentlich. In der Realität wird da gefahren wo Platz ist. Das bedeutet auch, das man ohne großes Aufsehen zu erregen, mal eben einen paar hundert Meter auf der Autobahn zurückfahren kann, wenn das kürzer ist. Gut, irgendjemand wird hupen, aber das tun sie sowieso. Überholt wird rechts und links, im Gebirge werden Kurven prinzipiell geschnitten. Nur bei Militärkontrollen sollte man die für die eigene Fahrtrichtung vorgesehene Spur benutzen, die Soldaten werden sonst etwas ungemütlich.</p>
<p><strong>Das Taxi</strong></p>
<p>Besondere Regeln gelten für die Fahrt als Taxifahrer. Besonders wichtig: noch mehr hupen! Nochmals soll an dieser Stelle auf die Bedeutung hingewiesen, die ein Mercedes als Fahrzeug für diesen Beruf hat. Hat man einen Mercedes, ist alles gut, auch wenn er keine Sitzpolster mehr hat. Eine staatliche Lizenz drückt sich äußerlich in einem roten Kennzeichen aus, aber auch ohne kann man gut Touristen verschaukeln. Möchte man raus aus der Stadt und als Überlandtaxifahrer Ruhm und Ehre erlangen, ist ein Minibus, irgendwas japanisches mit vielen Sitzen, Fahrzeug der Wahl. Denn dann benötigt man einen Beifahrer, und der braucht auch einen Platz. Dessen Aufgabe ist es, bei jedem Stop, jeder roten Ampel und jedem noch so kleinen Stau, aus dem Fahrzeug zu springen und Fahrtgäste anzuwerben. Im Libanon scheint kaum jemand entschlossen, eine Reise zu unternehmen, wenn man nicht lautstark darauf hinwiese, das es doch die Möglichkeit gäbe, jetzt nach Tripolis zu fahren, und das so günstig, blieben wohl alle wo sie sind. Ein guter Beifahrer kann darüber hinaus noch zahlreiche Fremdsprachen, italienisch, englisch, deutsch, russisch, französisch und noch einige mehr, und kann so für die Fahrtgäste und den Fahrer dolmetschen. Außerdem hat man als Fahrer dann jemand, von dem man Zigaretten schnorren kann.</p>
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		<title>Konzert für Hupe und Taxi, 1. Satz</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 14:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Kleine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beirut]]></category>
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		<category><![CDATA[Orient]]></category>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[22. August 2010

Ich war um 3 Uhr im Bett, Emre ist erst nach Sonnenaufgang von der psychodelischen Party zurückgekommen, so das es, als wir frühmorgens aufstehen, schon 11 Uhr ist. Wir beschließen, das es heute türkisches Frühstück geben soll. Nachdem Sallys Kühlschrank dafür denkbar schlecht gerüstet ist, machen sich Ali, Emre und ich auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>22. August 2010</em></p>
<p><img class="alignnone" title="Beirut2" src="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=20233&amp;g2_serialNumber=1" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p>Ich war um 3 Uhr im Bett, Emre ist erst nach Sonnenaufgang von der psychodelischen Party zurückgekommen, so das es, als wir frühmorgens aufstehen, schon 11 Uhr ist. Wir beschließen, das es heute türkisches Frühstück geben soll. Nachdem Sallys Kühlschrank dafür denkbar schlecht gerüstet ist, machen sich Ali, Emre und ich auf den Weg in einen nahegelegenen Supermarkt. Langsam, das Thermometer hat die 40° schon wieder überschritten, jede Bewegung ist schweißtreibend. Erste Lektion für heute: Wenn es nicht gerade eine Autobahn ist, läuft man im Libanon nicht auf dem Bürgersteig, sondern mitten auf der Straße. Sonst hat ja auch keiner Grund zum hupen (sollte man zumindest meinen).<br />
<span id="more-63"></span> </p>
<p>Im Supermarkt angekommen beginnt ein lustiges Ratespiel, welche türkische Spezialität sich hinter welchem arabischen Begriff auf der Verpackung verbergen könnte. Oliven sind ja noch an der abgebildeten Ware erkenntlich, aber wie unterscheidet man die verschiedenen Arten von Dickmilch (heißt die wirklich so?) voneinander, wenn schon beim ersten Übersetzungsschritt ins englische unklar bleibt, was genau gemeint ist? Die Inhaltsangabe – Milch –</p>
<p>ist nur bedingt hilfreich. An der Kasse stellt sich heraus, das wir das Gemüse nicht nur hätten eintüten sollen, sondern dabei auch wiegen. Die Begeisterung in der Schlange hinter uns steigert sich weiter ins unermessliche, als wir dann noch versuchen, erst mit türkischer Lira, dann mit zwei hier nicht akzeptierten EC-Karten zu bezahlen, bevor ich meine US-Dollar-Vorräte anbreche. </p>
<p>US-Dollar? Haben nicht die arabischen Staaten ein kleines Problemchen mit den USA? Anscheinend werden Geld und Politik hier streng getrennt, der US-Dollar ist im ganzen Libanon die mehr oder weniger offizielle Zweitwährung. In vielen Läden sind sogar die Preisangaben direkt in Dollar. Umrechnungskurs ist etwa 1500LL = 1US$, manche rechnen für Touristen mit 1000LL = 1US$. Selbst an den Geldautomaten kann man auswählen, ob man lieber Lira oder Dollar abheben möchte. Nur Travelercheques kennt hier niemand mehr, die nehme ich wohl wieder mit zurück nach Deutschland.</p>
<p>Zurück in der Wohnung macht sich Emre an die Präparation des Frühstücks, wobei schnell klar wird, das dass wohl selbst für ein Mittagessen sehr spät kommt. Erschwerend sind dabei neben der Hitze die Wasserversorgung, beziehungsweise die begrenzte Verfügbarkeit von fließendem oder Trinkwasser, und der stundenweise ausfallende Strom. Um drei Uhr können Sally, Emre, Ali, eine Dänin, die eigentlich ganz woanders wohnt, es dann gestern nicht mehr nach Hause geschafft hat, und ich schließlich essen. Zu meinem Glück unterscheidet sich türkisches Essen doch erheblich von griechischem (das ich gar nicht mag).</p>
<p>Der Ausblick von der Dachterrasse ist zwar nicht uninteressant, auch wenn das im Dunklen noch für umstürzend gehaltene Haus unspektakulär einfach schief gebaut ist, trotzdem will ich noch etwas mehr von Beirut sehen. Es hat 45°, als ich um 16 Uhr aufbreche. Um weiteren traumatischen Erfahrungen mit Taxifahrern vorerst aus dem Weg zu gehen, laufe ich. Grobe Richtung Westnordwest, irgendwo da muss Beirut Downtown sein. </p>
<p><img class="alignnone" title="Beirut1" src="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=20231&amp;g2_serialNumber=1" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p>Längere Strecken zu laufen ist in Beirut wohl eher ungewöhnlich. Nicht nur, das die Taxifahrer einen eindringlich zum Einsteigen auffordern, nein, auch normale Beirutis ohne rotes Kennzeichen stoppen mit quietschenden Reifen und fragen, ob wirklich alles ok ist. Ja, doch, alles ok, aber wissen sie, wo ich gerade bin? Mein Stadtplan hat fast keine Straßennamen, die Meinungen, wo ich sei, unterscheiden sich am gleichen Standort um einige Kilometer. Hm. Solange die Sonne irgendwie links von mir bleibt, laufe ich zumindest nicht in den Süden. Süden, so meint zumindest das Auswärtige Amt, bedeutet im Libanon immer Gefahr. Tripolis ist eher im Norden, aber trotzdem eine No-Go-Area.</p>
<p>Irgendwann, es mag eine Stunde vergangen sein, treffe ich auf eine größere Straße, die wirklich auf meinem Stadtplan ist. Und ich bin wirklich in Richtung Downtown gelaufen. Heureka! Sieg! Etwa gleichzeitig stelle ich fest, das man, wenn das Hemd erst einmal komplett durchgeschwitzt ist, auch keine Schweißflecken mehr sieht. Ein paarhundert Meter weiter kann ich zum ersten Mal die blaue Kuppel der neuen Moschee sehen. Da will ich hin. Dafür muss ich dreimal eine sechsspurige Straße queren. Gut, vielleicht sind es offiziell nur zwei Spuren je Richtung, genutzt werden mindestens doppelt so viele. </p>
<p>Auch wenn es eine Fußgängerampel gibt, wer hier auf grün wartet und dann hofft, einfach über die Straße laufen zu können, hat etwas nicht begriffen. So wie ich. Da es keine Haltelinien gibt, drängeln sich die Autos bei rot bis fast in den Gegenverkehr, für einen Fußgängerüberweg ist da kein Raum, wenn man sich vorsichtig um die Autos herumschlängelt, braucht man länger als eine Ampelphase und steht dann mitten im Verkehr. Bei der dritten Querung beobachte ich einige Beirutis, anscheinend hilft es, die Autofahrer anzubrüllen, um sich Platz zu verschaffen. Deutsche und französische Flüche bringen mich trotzdem nicht weiter, wahrscheinlich sieht man mir an, das ich niemanden gegen den Kühlergrill trete, nur weil ich nicht über die Straße gelassen werde. </p>
<p>Noch an einem Gebäude vorbei, das ein wenig wie ein gestrandetes U-Boot aussieht, und ich stehe fast direkt vor der Mohammed al-Amin-Moschee, der neuen Hauptmoschee Beiruts. Die ist enorm groß, hat blaue Kuppeln und mehr Minarette als die ganze Schweiz. Rechts der Moschee ist Rafik Hariri begraben, Held (?) des modernen Libanon seit seiner Ermordung (deren Aufklärung bis heute ein Politikum ist). Die Grabstätte ist stark bewacht, ein Panzer, einige Soldaten mit Maschinengewehr. Das bedeutet im Libanon immer auch keine Photos, sonst werden die Militärs sehr ungemütlich. Links der Moschee vermute ich, dem Lonely Planet blind vertrauend, eine Kreuzfahrerkirche aus Zeiten lange vor TUI namens St. George Cathedral. Da ist auch eine Kirche, allerdings vollständig eingerüstet und ohne Namensschild. Neben der Kirche steht schon wieder ein Panzer, hier ist ein Eingang in die abgeriegelte Innenstadt. </p>
<p><img class="alignnone" title="Beirut3" src="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=20237&amp;g2_serialNumber=1" alt="" width="425" height="640" /></p>
<p>Beirut Downtown, Hariris Vermächtnis jenseits der Gesichts- und Taschenkontrolle, hat etwas gespenstisches. Die Straßen sind sauber, sehr sauber, es gibt keine Autos, niemand hupt, die Häuser sind durchaus auch ansehnlich, wenn auch ohne Patina, aber es wirkt, trotz vereinzelter Passanten, sehr leer. Als stände man direkt in einer Computersimulation. Wie es sich für eine vernünftige größenwahnsinnige Stadtplanung gehört, laufen alle Straßen in der Mitte am Place d&#8217;Etoile zusammen. Der glitzernde Uhrturm dort würde im vorweihnachtlichen New York nicht weiter auffallen. Ein richtig altes Gebäude gibt es hier auch. Der Lonely Planet spricht von einem restaurierten römischen Badehaus, &#8220;No Photos&#8221; steht am Eingang, verständlich, wer, außer Udo Jürgens, mag schon Photos von sich im Bademantel. </p>
<p>Innen sieht es aber gar nicht nach Badehaus aus. Holzbänke, Männer mit Bärten auf den Gemälden an Wand und Decke, verzierte Gewölbe und Kreuze, Kreuze mit Jesus überall. Das muss eine Kirche sein! Eine sehr schöne Kirche. Die Nachfrage beim freundlichen Kerzenanzünder bringt zutage, das es St. George Cathedral sein soll. Mit Kreuzfahrern hat die aber nichts zu tun. Uh. Wahrscheinlich arbeitet der Lonely Planet einfach nicht mit der aktuellsten Computersimulation.    </p>
<p>Draußen ist es mittlerweile Nacht geworden, das passiert anscheinend jeden Abend um 19:30 Uhr mehr oder weniger plötzlich. Ohne Sonne sind die immer noch 40° etwas besser auszuhalten. Man kann nicht sagen, das es wirklich voll wäre in der Innenstadt, immerhin sind nun ein paar mehr Passanten unterwegs. Ein alter Mann sitzt auf dem Bordstein und erzählt einer gebannt lauschenden Gruppe von Kindern im besten Kindergartenalter Geschichten. Ich setze mich auf eine der modernen Bänke am Rande des Platzes, Reiseführer lesen.</p>
<p>Mit dem Libanon bin ich fast durch, fehlen nur noch ein paar No-Go-Areas, und ich schaue gerade einer Katze beim Mäusefangen zu als ich von links auf englisch gefragt werde, ob ich Katzen mag. Yeah, sure, umdrehen und feststellen, das mittlerweile eine ganze Großfamilie neben mir sitzt. Gefragt hat Marie, außerdem sind da noch ihr Bruder, eine Tante, eine Oma und ein paar Cousins und Onkel. Manchmal muss man Glück haben, meine Antwort verschafft mir nach einem kurzen Gespräch eine Einladung zum Abendessen am nächsten Tag, damit ich ihre Katzen kennen lernen kann. Um acht Uhr abends soll ich wieder hier am Sternenplatz sein. Thank you so much.</p>
<p>Heute ist acht Uhr schon lange vorbei, um kurz vor zehn verlasse ich die Bank, Marie, ihre Familie und Downtown nach Osten. Ich passiere Hugo Boss, Victorias Secret und einen Ferrari-Laden mit sicher zwanzig, fünfundzwanzig Ausstellungsstücken. Trotz des Preises von etwa dreissig durchschnittlichen Jahresgehältern fahren davon einige durch Beiruts Straßen. Rue Gouraud bildet die Hauptstraße vom oh-so-hip Gemmayzeh District. Sehr viele hippe Leute, sehr hippe Preise, wenn ich nicht mein Wochenbudget für ein Abendessen investieren möchte, bleibt mir nur ein Chicken-Wings-Palast. Vor jedem Restaurant bietet einem jemand an, das Auto zu parken, die Restaurants lehnen jede Verantwortung dafür aber strikt ab. Nachdem ich einen der (staubigen) Abstellplätze der Autoparker gesehen habe, bin ich mir sicher, die machen mit den Waschstraßenbetreibern gemeinsame Sache. Oder die wollen einfach auch mal eine Runde Mercedes fahren.</p>
<p>Drinnen beim Herrn der Hühnerflügel bestellt man durch ankreuzen auf einer englischen Speisekarte, bei meinem perfekten Arabisch nicht unpraktisch. Die Wartezeit, bis das Essen kommt, reicht für 20 Seiten Lonely Planet und ein bisschen Leute gucken durch das Schaufenster. Die Wings sind nicht schlecht, mein Highlight ist aber die frisch gemachte Minzlimonade. Die kommt zwar nicht in Dose oder Flasche, trotzdem trinke ich fast einen Liter. Nocheinmal 20 Seiten warten, bis die Rechnung kommt, dann breche ich wieder auf. Über ein paar dunkle Treppen, vorbei an Plattenbauten, Kriegsruinen und Villen aus der Kolonialzeit mit Palmengarten und eigenem Wachmann, dann stehe ich plötzlich vor dem Supermarkt, in dem wir am morgen eingekauft haben. Es ist ein Uhr morgens, als ich wieder auf Sallys Dachterrasse ankomme. Zehn Kilometer laufen in der Hitze machen müde, ich schaffe es gerade noch Hemd und Stiefel auszuziehen, bevor ich einschlafe.</p>
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		<title>Mitternächtliches Intermezzo</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 09:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Kleine</dc:creator>
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		<description><![CDATA[22. August 2010
Landung in Beirut 0:15. Beim Verlassen des Flugzeugs schnappe ich erstmal nach Luft. Gut, ich wusste, das es im Orient ein paar Grad wärmer ist als in Mitteleuropa, aber über 30° und mehr als 80% Luftfeuchtigkeit sind doch etwas viel des Guten. Hey, es ist Mitternacht!

Dieses Formblatt für den Visaantrag verlangt eine Adresse, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>22. August 2010</em></p>
<p>Landung in Beirut 0:15. Beim Verlassen des Flugzeugs schnappe ich erstmal nach Luft. Gut, ich wusste, das es im Orient ein paar Grad wärmer ist als in Mitteleuropa, aber über 30° und mehr als 80% Luftfeuchtigkeit sind doch etwas viel des Guten. Hey, es ist Mitternacht!</p>
<p><span id="more-56"></span></p>
<p>Dieses Formblatt für den Visaantrag verlangt eine Adresse, unter der ich im Libanon zu erreichen sein werde. Eigentlich ja kein großes Problem, nur, es gibt in Beirut keine wirklichen Straßennamen abseits der großen Verkehrsachsen, wie ein Anruf bei meiner Couchgeberin Sally ergibt. &#8220;Near Place Sassine&#8221; reicht dem Grenzbeamten gottseidank auch. Vielleicht war er einfach noch zu verwirrt von meinem Versuch, französisch mit ihm zu sprechen. Merke: Nur, weil im Libanon Französisch immer noch Amtssprache ist, heißt das noch lange nicht, das es irgendjemand auch versteht.</p>
<p>Auch die Taxifahrer vor dem Haupteingang haben mit französisch nicht viel am Hut. Dafür spielen die ein nettes Spielchen mit mir. Eigentlich sollte die Strecke nicht mehr als 20 US$ kosten, aber für diesen Preis will mich niemand fahren. 35 $ sei normal, wird mir immer wieder versichert, 35, das sei der staatlich festgelegte Preis, ein Polizist soll Zeuge dafür sein. Wirklich wie ein Polizist sieht er nicht aus, aber immerhin hat er ein frisch gebügeltes Hemd. Einer &#8220;erbarmt&#8221; sich schließlich meiner, 25 $ für die Strecke sind für ihn ok. Sitzpolster und Licht gehören bei Taxis im Libanon aber zu den aufpreispflichtige Extras. Gut, auf das Licht kann man verzichten, konsequenterweise wurde auch der Großteil der Staßenbeleuchtung eingespart, aber etwas Polsterung wäre bei den Schlaglöchern nicht schlecht. Ich bezweifle wirklich, das Montreal noch mehr von den Dingern hat.</p>
<p>Immer dem Gehupe hinterher, geht es Richtung Achrafiye. Zu diesem Zeitpunkt glaube ich noch fest daran, das Hupen der entgegenkommenden Autos sei als Hinweis auf die fehlende Frontbeleuchtung oder den Fahrstil des Taxifahrers meiner Wahl gedacht. Hm. Später mehr zu dieser Frage.</p>
<p>Der Place Sassine ist mittlerweile ein Kreisverkehr. Ab hier weiß auch der Taxifahrer nicht mehr weiter, nach einigen Runden und ein paar unergiebigen Stichproben, mal in diese, dann in jene Richtung, rufe ich Sally noch einmal an, sie verspricht mich da einzusammeln, wo ich jetzt bin. Das klappt sogar wirklich, einige Minuten später kommt sie mit Emre, einem anderen Couchsurfer, um die Ecke und führt mich auf den siebten Stock eines Plattenbaus. In der Wohnung, mehr Dachterrasse als überdacht, ist gerade Vorglühen angesagt, noch bevor ich meinen Rucksack absetzen kann, fragt mich so ein Tween mit sehr vielen Dreads, ob ich auch noch mit zur psychodelischen Party möchte. Psychodelisch? Nachdem es mittlerweile zwei Uhr morgens ist, bleibe ich lieber mit Sallys Bruder auf der Dachterrasse. Hier macht ein wenig Wind die 32° etwas erträglicher. Wasser gibt es leider gerade nicht viel, ein Problem mit dem Tank auf dem Dach, soweit ich es verstanden habe, aber mit viel Eiswürfeln und etwas Pepsi (Coca Cola ist irgendwie out im Libanon) bin ich auch glücklich.</p>
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		<title>Prolog im Norden</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 09:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Kleine</dc:creator>
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		<description><![CDATA[21. August 2010
Hamburg – Beirut: was liegt da auf dem Weg? Istanbul? Sarajevo? Nicht für Air Baltic. Es ist ja auch wirklich naheliegend, einen kleinen Zwischenhalt in Riga zu machen (für die Leser ohne Globus: Riga ist im Norden, Beirut von Hamburg aus gesehen doch eher im Süden). Also Hamburg – Riga, Riga – Beirut. Gesamtreisezeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>21. August 2010</em></p>
<p>Hamburg – Beirut: was liegt da auf dem Weg? Istanbul? Sarajevo? Nicht für Air Baltic. Es ist ja auch wirklich naheliegend, einen kleinen Zwischenhalt in Riga zu machen (für die Leser ohne Globus: Riga ist im Norden, Beirut von Hamburg aus gesehen doch eher im Süden). Also Hamburg – Riga, Riga – Beirut. Gesamtreisezeit 16 Stunden, davon zehn in Riga. Endlich Zeit, diese Reise einmal eingehender zu planen.</p>
<p><img class="alignnone" title="Abflug in Riga" src="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=20227&amp;g2_serialNumber=1" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p><span id="more-39"></span></p>
<p>Rückblende, es ist Juni in Hamburg und die Ergebnisse der Hausarbeiten sind da, alle bestanden bedeutet 6 Wochen Urlaub im Sommer. Meine Idee: Nach Beirut fliegen, sechs Wochen durch den nahen Osten bummeln und hoffentlich am 1. Oktober von Tel Aviv aus zurückfliegen. Visa gibt es wohl an den Grenzen, nur für das syrische muss noch ein paar Mal in den Obstgroßhandel, bei &#8220;Oceanic Fruits&#8221; spielt jemand Konsulat. Immerhin verteilt er wirklich Visa. Zwei Tage vor Abflug Großeinkauf bei Globetrotter, Stiefel, Mikropur, Decke, Wasserflasche und ein paar Landkarten, der Lonely Planet Guide Middle East steht schon etwas länger in Regal, das muss doch reichen.</p>
<p>Abflug Hamburg 8:15. Mein Mitbewohner war noch bis 5 in der Bib und bringt mich netterweise zum Flughafen. Beim Check-in bin ich der einzige, der schon online für das Gepäckstück bezahlt hat, dafür muss der Rucksack zum Sperrgepäck. Sitz suchen im Flieger, Augen zu. Ich werde erst nach der Landung in Riga wieder wach. 10 Stunden Aufenthalt, eigentlich wäre jetzt mal Zeit, einen Blick in den Lonely Planet zu werfen. Ich suche also ein Cafe im Flughafen, bekomme aber anstatt dessen die Info, das in Riga heute Stadtfest und daher die Shuttlebusse zur Innenstadt kostenlos sind. Hm. Lonely Planet? Riga? Riga gewinnt. </p>
<p><img class="alignnone" title="Strassenbahn Riga" src="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=20225&amp;g2_serialNumber=1" alt="Fährt leider nicht zum Flughafen: Die coole 60er-Jahre Straßenbahn" width="500" height="332" /></p>
<p>Raus aus dem Flughafen, rein in den Regen, feststellen, das es doch so keine gute Idee war, die Regenjacke mit dem Rucksack einzuchecken. Der Bus ist wirklich kostenlos, aber auch entsprechend voll. Riga ist eine eigenartige Mischung aus ganz alten Villen mit Garten (sieht ein bisschen aus wie in Südfrankreich), kommunistischen Plattenbauten und ganz neuen Einkaufszentren, die auch von Porta-Möbel sein könnten. Ein System, was wo ist, scheint es nicht zu geben. Der Rohbau der Nationalbibliothek lässt zumindest vermuten, das die Letten fleißige Schreiber sind, sonst wird die nie voll.</p>
<p>Über eine lange Brücke, dann bin ich wirklich in der Innenstadt. Und da ist auch wirklich ein Fest. Was genau gefeiert wird, erschließt sich mir nicht ganz, an einer Glitzerskulptur steht etwas von 500 Jahre Weihnachtsbaum? Trotzdem hat es eine Kunstflugshow (Looping direkt über dem Publikum), eine Parade mit fünf Musikern und einer Menge Comicfiguren und Werbemaskottchen und ein Musikfestival, das aber bei Regen Pause machen muss, die Verstärker haben kein Dach. Beim Kinderland wäre es den Eltern wohl lieber, auch hier gäbe es eine Regenunterbrechung. Gibts aber nicht.</p>
<p><img class=" alignnone" title="500 Jahre Weihnachtsbaum" src="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=20223&amp;g2_serialNumber=1" alt="500 Jahre Weihnachtsbaum?" width="500" height="332" /></p>
<p><img class=" alignnone" title="Strassenfest im Regen" src="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=20221&amp;g2_serialNumber=1" alt="Straßenfest im Regen" width="500" height="332" /></p>
<p><img class=" alignnone" title="Rigaer Dom" src="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=20218&amp;g2_serialNumber=1" alt="Kerzen als einzige Zierde" width="500" height="332" /> </p>
<p>Der Rigaer Dom ist erschreckend schmucklos, größer als eine Turnhalle und Basketballkörbe würden nicht weiter auffallen. Anscheinend haben die Protestanten zwar die katholische Deko entfernt, aber kein Geld für etwas neues gehabt. Am Eingang gibt es zwei Preise, einen für normale Besucher, einen für professionelle Photographen. Die Frau an der Kasse schaut mich an, schaut meine Kamera an und meint, die Kamera sähe zwar professionell aus, ich aber nicht wie ein Photograph. Vielen Dank auch.</p>
<p>Nachdem ich keine Lust habe, mir auch noch lettisches Geld zu besorgen, suche ich ein Cafe, das auch Euros nimmt und lande in einem Restaurant, in dem die Kellner einen Dreispitz tragen. Egal, was man bestellt, es sind immer Zwiebelringe dabei. </p>
<p>Nach 5 Stunden im Regen ohne Regenjacke beende ich das Experiment Riga. Die Sicherheitskontrolle am Flughafen ist unglaublich lax, man kann Gürtel und Schuhe einfach anbehalten. Auch für das Handgepäck interessiert sich niemand so wirklich. Vielleicht waren die aber auch ganz mit anderen Passagieren beschäftigt, pünktlich in den Flieger schaffen es nicht einmal 30 Mitreisende. Beim Boarding zeigt sich zum ersten Mal in Riga die Sonne, fünf Minuten nach dem Start ist wieder Sonnenuntergang. Auch diesen Flug verschlafe ich fast völlig. </p>
<p> </p>
<p><em>NB: Mein Blog mag derzeit keine Bildunterschriften, ein jeder denke sich seinen Teil.</em></p>
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		<title>Ab in die Kiste</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 10:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Kleine</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ab in die Kiste]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ab in die Kiste&#8221;



- Ausgabe 1/2009 der Politik und Gesellschaft &#8211; das studentische Journal an der Bucerius Law School Hamburg -

















Grafik Layout, Photos &#38; Titelbild by Konstantin Kleine
Infos auch im BucBlog
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">&#8220;Ab in die Kiste&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/politik_gesellschaft_umschlag_titel_klein_2.jpg" alt="Cover" width="354" height="500" /></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-38"></span></p>
<p style="text-align: center;">- Ausgabe 1/2009 der Politik und Gesellschaft &#8211; das studentische Journal an der Bucerius Law School Hamburg -</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/pug_1_2009_01_klein.jpg" alt="01" width="500" height="354" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/pug_1_2009_02_klein.jpg" alt="" width="500" height="354" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/pug_1_2009_03_klein.jpg" alt="03" width="500" height="354" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/pug_1_2009_04_klein.jpg" alt="04" width="500" height="354" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/pug_1_2009_05_klein.jpg" alt="05" width="500" height="354" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/pug_1_2009_06_klein.jpg" alt="06" width="500" height="354" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/pug_1_2009_07_klein.jpg" alt="07" width="500" height="354" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/pug_1_2009_08_klein.jpg" alt="08" width="500" height="354" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Grafik Layout, Photos &amp; Titelbild by <a href="../">Konstantin Kleine</a></p>
<p>Infos auch im <a href="http://bucblog.wordpress.com/?p=1384" target="_blank">BucBlog</a></p>
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		<title>Make Some Noise 2009</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 01:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Kleine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Hamburg, 13. Juli 2009


Für Fans: Alle Photos gibt es hier zu sehen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg, 13. Juli 2009<img style="margin: 10px; vertical-align: middle;" src="http://konsi.net/photoblog/msn_1.jpg" alt="MSN 1" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/msn_2.jpg" alt="MSN 2" width="500" height="335" /></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/msn_3.jpg" alt="MSN 3" width="500" height="333" /></p>
<p>Für Fans: Alle Photos gibt es <strong><a title="Make Some Noise 2009 Photos" href="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_itemId=16183" target="_blank">hier</a></strong> zu sehen.</p>
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		<title>Champions Trophy 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 20:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Kleine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bucerius Law School]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[8. &#38; 9. Mai 2009 in Hamburg










Die Champions Trophy ist ein Studentensportfest, das jährlich von Studenten der Bucerius Law School ausgerichtet wird.
Mehr Photos gibt es hier: Best Of Champions Trophy 2009
Vielen Dank an Calumet Hamburg, besonders Herrn Lemke für den guten &#38; günstigen Rentservice!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>8. &amp; 9. Mai 2009 in Hamburg</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/bucblog/ct_02.jpg" alt="CT " width="500" height="333" /></p>
<p><span id="more-35"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px; vertical-align: middle;" src="http://konsi.net/bucblog/ct_09.jpg" alt="CT" width="333" height="500" /></p>
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/bucblog/ct_11.jpg" alt="CT" width="500" height="333" /></p>
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/bucblog/ct_05.jpg" alt="" /></p>
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/bucblog/ct_03.jpg" alt="CT" width="500" height="333" /></p>
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/bucblog/ct_07.jpg" alt="" /></p>
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/bucblog/ct_08.jpg" alt="CT" width="500" height="333" /></p>
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/bucblog/ct_04.jpg" alt="CT" width="333" height="500" /></p>
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/bucblog/ct_06.jpg" alt="CT" width="500" height="333" /></p>
<p style="text-align: left;">Die Champions Trophy ist ein Studentensportfest, das jährlich von Studenten der Bucerius Law School ausgerichtet wird.</p>
<p style="text-align: left;">Mehr Photos gibt es hier: <a title="CT" href="http://konsi.net/ct/gallery2/main.php?g2_itemId=15912" target="_blank">Best Of Champions Trophy 2009</a></p>
<p>Vielen Dank an Calumet Hamburg, besonders Herrn Lemke für den guten &amp; günstigen Rentservice!</p>
<p style="text-align: center;"><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/bucblog/ct_10.jpg" alt="CT" width="500" height="333" /></p>
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		<title>Kalender 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 22:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Kleine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>

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		<description><![CDATA[2009














]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2009</p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/blatt_titel_klein.jpg" alt="Titelblatt" width="500" height="333" /></p>
<p><span id="more-34"></span></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/01_blatt_januar_klein.jpg" alt="Januar" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="border: 0pt none; margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/02_blatt_februar_klein.jpg" alt="Februar" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="border: 0pt none; margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/03_blatt_maerz_klein.jpg" alt="März" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/04_blatt_april_klein.jpg" alt="April" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/05_blatt_mai_klein.jpg" alt="Mai" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/06_blatt_juni_klein.jpg" alt="Juni" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/07_blatt_juli_klein.jpg" alt="Juli" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/08_blatt_august_klein.jpg" alt="August" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/09_blatt_september_klein.jpg" alt="September" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/10_blatt_oktober_klein.jpg" alt="Oktober" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/11_blatt_november_klein.jpg" alt="November" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/12_blatt_dezember_klein.jpg" alt="Dezember" width="500" height="333" /></p>
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		<title>Chamonix (II)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 17:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Kleine</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[2. Januar 2009

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2. Januar 2009</p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/cham_02.jpg" alt="Chamonix 02" width="500" height="333" /></p>
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		<title>Chamonix (I)</title>
		<link>http://konsi.net/?p=31</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 00:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Kleine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Januar 2009

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Januar 2009</p>
<p><img style="margin: 10px;" src="http://konsi.net/photoblog/cham_01" alt="Chamonix 01" width="500" height="333" /></p>
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		<title>Von Spalten und Schweizer Flaschenzügen</title>
		<link>http://konsi.net/?p=26</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 23:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin Kleine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Frühsommer 2006
Hochtourenausbildung in den Ötztaler Alpen. Vier Tage zwischen Hochvernagtspitze und Fluchtkogel.






]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frühsommer 2006</p>
<p>Hochtourenausbildung in den Ötztaler Alpen. Vier Tage zwischen Hochvernagtspitze und Fluchtkogel.<br />
<img style="margin: 10px; vertical-align: middle;" src="http://konsi.net/photoblog/gletscher_01.jpg" alt="Gletscher 01" width="500" height="333" /></p>
<p><span id="more-26"></span><br />
<img style="margin: 10px; vertical-align: middle;" src="http://konsi.net/photoblog/gletscher_03.jpg" alt="Gletscher 03" width="500" height="750" /></p>
<p><img style="margin: 10px; vertical-align: middle;" src="http://konsi.net/photoblog/gletscher_05.jpg" alt="Gletscher 05" width="500" height="333" /></p>
<p><img style="margin: 10px; vertical-align: middle;" src="http://konsi.net/photoblog/gletscher_02.jpg" alt="Gletscher 02" width="500" height="750" /></p>
<p><img style="margin: 10px; vertical-align: middle;" src="http://konsi.net/photoblog/gletscher_04.jpg" alt="Gletscher 04" width="500" height="333" /></p>
]]></content:encoded>
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